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    nicht geseht
    Chin mit Pfeife

    Die kulturellen Unterschiede sind hier deutlich sichtbar

    Wussten Sie schon?

    Allgemeine Informationen über Myanmar

    Beste Reisezeit: Die kühlste und trockenste Periode ist von Oktober bis Mitte Februar. Man kann aber auch in den Sommermonaten nach Myanmar reisen, also sogar während der Regenzeit. Die Natur ist dann besonders grün und die meisten Schauer fallen am Nachmittag oder Abend.

    Zeitunterschied: In Myanmar ist es in der Winterzeit 5,5 Stunden später, im Sommer 4,5 Stunden später als in Deutschland.

    Internet und Telefonieren: Zurzeit beginnt der Telefonverkehr zwischen Myanmar und dem Ausland langsam wieder zu funktionieren, auch wenn man oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Am besten können Sie in den größeren Hotels in den Städten Yangon, Mandalay und Bagan telefonieren.

    Internet ist nur eingeschränkt öffentlich zugänglich. Die meisten Hotels und Gasthäuser haben einen Computer in der Lobby stehen und/oder bieten kostenlose Wifi-Nutzung an, die Geschwindigkeit des Internets ist allerdings bei weitem nicht mit den gewohnten Standards in Mitteleuropa vergleichbar. Dies gilt auch für die kleinen Internet-Cafés in den Städten.

    Strom: Die Spannung in Myanmar beträgt 220 oder 230 Volt, vergessen Sie Ihren Strom Adapter nicht! Die Adapter kann man aber auch vor Ort in den Städten kaufen. Hin und wieder kommt es vor, dass der Strom ausfällt, für diesen Fall haben die meisten Unterkünfte aber einen Brennstoff-Generator zur Verfügung. Machen Sie sich jedoch keine allzu großen Sorgen – Strom ist in der Regel in allen unseren Unterkünften vorhanden.

     

    Gawdawpalin Tempel

    Imposante Pagoden in grüner Umgebung

    Geschichte in Kürze

    Das Gebiet am Fluss Ayeyarwady war bereits 3000 Jahre vor Christus besiedelt, die Bewohner wurden jedoch von den Völkern der Mon und Pyu aus dem Norden vertrieben. Die Mon kamen aus dem Süden Chinas und nannten ihr Reich Savannabhumi, das Goldene Land. Sie wohnten im Delta des Ayeyarwady Flusses und lebten vom Reisanbau. Die Mon sollen den Buddhismus eingeführt und um das Jahr 480 v. Chr. die Shwedagon Pagode gegründet haben. Die Pyu kamen aus Tibet und Indien und ließen sich in Oberbirma nieder. Das heutige Pyay war ihre Hauptstadt und sie führten Handel mit den umliegenden Ländern. Die ersten Burmesen wurden von den Chinesen in den Süden vertrieben. Ihre Hauptstadt war Bagan (849 n. Chr.) und so entstand die Bagan-Dynastie. Während dieses Goldenen Zeitalters (1084-1112) wurden die schönsten Tempel gebaut, eine ganze Stadt mit 15.000 Klöstern und Tempeln. Mit den Mongolen begann danach eine Periode der Uneinigkeit. Während der Toungoo-Dynastie (1531-1752) wurde im Jahre 1569 Ayutthaya, die damalige Hauptstadt Siams, des heutigen Thailands, erobert. Die Stadt wurde im Jahre 1767 völlig verwüstet.  Aufgrund verschiedener Grenzkonflikte kam es zu Kämpfen zwischen Briten und Burmesen.

     

    Bild von Aung San Suu Kyi

    Aung San Suu Kyi wird von vielen Burmesen verehrt

    Im Jahre 1886 endete die Unabhängigkeit Burmas und das Land kam unter britische Herrschaft. Mit seinem fruchtbaren Delta für den Reisanbau und dem kostbaren Teakholz war es für die Briten ein wertvoller Gewinn. Sie legten eine Bahnlinie und Straßen an und errichteten Fabriken. Die Briten behandelten die verschiedenen ethnischen Gruppen unterschiedlich und so blieb das Volk geteilt. Gegen 1930 entwickelte sich eine nationalistische Bewegung gegen die Briten. Diese Bewegung unterstützte die Japaner im Zweiten Weltkrieg. Schließlich wurde im Jahre 1948 offiziell die unabhängige Union von Burma unter dem Premierminister U Nu gegründet. Es gab zahlreiche Aufstände ethnischer Minderheiten. Schließlich brach die Wirtschaft zusammen und im Jahre 1962 riss General Ne Win die Macht durch einen Staatsstreich an sich. Die wirtschaftliche Situation besserte sich nicht und schließlich gingen im Jahre 1988 alle auf die Straße: Dockarbeiter, Schüler, Arbeiter und Mönche. Die Armee richtete damals ein Blutbad an und es kam wieder zu einem Putsch. Die SLORC, eine neue militärische Junta, wurde geboren und das Land wurde in Myanmar umbenannt. Aung San Suu Kyi versucht seitdem, das Land in Schwung zu bringen und erhält als Oppositionsführerin viel Unterstützung, stand jedoch bis November 2010 unter Hausarrest. Langsam zeichnen sich Änderungen in dem Land ab.

    Wenn Sie mehr über die Geschichte und Kultur erfahren wollen, sollten Sie den Ort Bagan und die Stadt Mandalay in Ihrem Reiseablauf mit integrieren.

     

    Kinder in einem Bergdorf

    Neugierige Kinder in einem Bergdorf

    Sprache

    Burmesisch wird von der größten Volksgruppe in Myanmar gesprochen und ist keine leicht erlernbare Sprache. Burmesisch gehört zur Tibetobirmanischen Sprachgruppe. Insbesondere die Aussprache ist schwierig, da die Sprache wie Chinesisch und Thailändisch zwischen verschiedenen Tönen unterscheidet. Trotzdem empfehlen wir, ein paar Wörter zu lernen, denn außerhalb der touristischen Gebiete wird immer noch kaum Englisch gesprochen.

    Hallo = mingala ba
    Dankeschön = ceizu tinbade
    Ich bin Deutscher = gyaman lumyou ba
    Wo ist … ? = … be hma làe?

    1 = ti
    2 = hni
    3 = thoun

    Andere Volksgruppen wie die Shan haben wiederrum ihre ganz eigenen Sprachen.

     

    Mönch bei der Shwedagon Pagode

    Mönche und Tempel werden Sie auf Ihrer Reise häufig sehen

    Kultur und Religion

    Der größte Teil der Bevölkerung ist buddhistisch und das tägliche Leben steht ganz im Zeichen dieses Glaubens- überall treffen Sie auf Mönche in ihren typischen Roben. Goldene Pagoden gehören zum Alltagsbild und die allgegenwärtigen Buddhafiguren werden überall verehrt: man zündet Weihrauch für sie an, gibt ihnen rituelle Bäder und überzieht Sie mit Schichten von Blattgold.

    Das ganze Jahr über finden religiöse Feste statt, die von allen Bevölkerungsschichten ernst genommen werden. Die Mönche ‘erbetteln’ sich jeden Tag ihre Mahlzeiten und dürfen nach 12 Uhr mittags keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Zudem müssen sie sich an 227 Verhaltensregeln halten, deren wichtigste die Fünf Gebote sind. Aber auch Kirchen und Moscheen findet man besonders in den größeren Orten.

     

    Besuch einer Teeküche

    Reis darf beim Essen nicht fehlen

    Essen und Trinken

    Die Küche Myanmars ist von den Nachbarländern stark beeinflusst. Immigranten aus Indien führten Curry-Gerichte ein und die Chinesen brachten den Wok mit. Man kann überall preisgünstig essen, in den Städten gibt es eine größere Auswahl an Restaurants. Burmesen nehmen gerne ein ausgiebiges Frühstück ein und essen oft Mohinga, eine traditionelle Fischsuppe, die man überall in den Teehäusern bekommen kann. Den Rest des Tages essen sie viel Reis mit Curry-Gerichten, die nicht ganz so scharf sind wie die in Indien und Thailand. Das Lieblingsgericht ist Ohn-no-khaukswe: Nudeln mit Hühnercurry, gewürzt mit Kokosmilch.

    Das Leitungswasser in Myanmar kann man nur in abgekochtem Zustand trinken. Das Nationalgetränk Tee kann daher ohne Risiko genossen werden. Myanmar produziert selber sauberes Soda- und Mineralwasser- man sollte allerdings nur versiegelte Flaschen kaufen. Die Burmesen trinken wegen ihres buddhistischen Glaubens wenig Alkohol, das Bier aus Myanmar schmeckt allerdings sehr gut und ist mit unseren Premium-Bieren vergleichbar.

     

     

    kleiner Mönch

    Sicherheit ist für Reisende gegeben

    Sicherheit in Myanmar

    Obwohl Myanmar generell ein sicheres Reiseland ist, befindet es sich erst seit kurzem in einem touristischen Aufschwung. Nach langer Isolation öffnet sich das Land langsam und befindet sich in einem demokratischen Wandel. Ausländische Investitionen nehmen zu, Reformen werden beschlossen und der Tourismus gewinnt an Bedeutung. Jedoch können aufgrund regionaler Konflikte nicht alle Teile des Landes besucht werden und Menschenrechtsverletzungen und Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind auch heute aktuell. Wir sind der Meinung, dass Tourismus ein Land positiv beeinflussen kann und achten darauf, dass wir ausschließlich mit privaten Hotels und Dienstleistern zusammenarbeiten, sodass die Einnahmen bei der Bevölkerung ankommen und nicht in staatlichen Kanälen verschwinden. Mit der Entwicklung des Tourismus wird auch die Tourismus-Infrastruktur und die Reise-Sicherheit weiter verbessert.